Industrieabwasser – Reinigungslösungen von ClearFox für industrielles Abwasser

In industriellen Produktionsanlagen wird viel Wasser benötigt und leider, da nicht ausreichend optimiert, zum Großteil verschwendet. Bei den unterschiedlichsten Herstellungsprozessen wird dieses Industrieabwasser mit verschiedensten Schadstoffen, wie zum Beispiel Feststoffen, gelösten Schwermetallen aber auch mit organischen Belastungen verunreinigt.
Um unterschiedliche Industrielle Abwässer bestmöglich zu reinigen bietet ClearFox, mit dem Hauptaugenmerk auf die Lebensmittelindustrie, je nach Anforderung, wie zum Beispiel das Entfernen von Produktionsresten, speziell entwickelte Industriekläranlagen an.

Was kann man unter Industrieabwasser genau verstehen?

Industrieabwasser ist Abwasser, welches bei der industriellen Herstellung von Produkten, aber auch von Lebensmitteln entsteht. Je nach Schadstoffgehalt kann dieses Abwasser in kommunalen Kläranlagen mitbehandelt werden.

Besonders wenn viele Schadstoffe im Abwasser enthalten sind, empfiehlt es sich aber grundsätzlich, das Industrieabwasser in betriebseigenen Industriekläranlagen zu behandeln. Man unterscheidet eine Indirekteinleitung, bei der das vorbehandelte Wasser von einem Teil der Schadstoffe befreit wird.

Dies kann in die örtliche Kläranlage abgeleitet werden. Oder es ist vorgesehen das Abwasser komplett zu reinigen um es dann direkt in einen Vorfluter abzuleiten.

Dies kann bis zu einem mehrstufigen Reinigungsverfahren führen, nämlich einer biologischen, mechanischen und gegebenfalls auch der chemischen Stufe. Bei dieser Art der Reinigung kann garantiert werden, dass bis zu 99 % der Schadstoffe im Abwasser abgebaut werden können.

Generell empfiehlt es sich fast immer das Abwasser durch eine Vorklärung vorzubehandeln, sowie durch interne Maßnahmen (zum Beispiel zum Kreislaufprozesse) die Abwasserableitung zu verringern.

Clearfox bietet Industrieabwasser Aufbereitungsanlagen die den Wasserverbrauch verringern, über Vorbehandlungsanlagen die unter anderem zum entfernen von Produktionsresten eingesetzt werden können, auch schlüsselfertige Kläranlagen, also das komplette Programm von Kläranlagenmodulen an.

Diese Kläranlagen werden speziell auf die kundenspezifischen Vorgaben entwickelt und angepasst.

Dies umfasst Pilotierungen, Machbarkeitsstudien, Planung, Projektierung, Lieferung, Installation und Service.

Folgende Einzelkomponenten werden allgemein als Vorklärung bezeichnet:

  • Fettabscheider
  • Sandfang
  • Rechen oder Siebanlage
  • Absetzbecken / Emscherbecken
  • Misch&Ausgleichsbecken, belüftet, unbelüftet
  • Flotation
  • ggf. Korrekturen der Nährstoffe und pH Einstellung

Die Reinigung von Industrieabwasser erfolgt grundlegend immer in drei Schritten

Die erste Stufe, die mechanische Reinigung
Diese Reinigungsstufe wird beispielsweise durch Gitter, Sandfang, Rechen oder Siebe durchgeführt. Hierbei werden schon einmal bis zu 30% der Schadstoffe aus dem Industrieabwasser gesiebt.

Der zweite Reinigungsschritt
In Kläranlagen für Indistrielles Abwasser erfolgt dann die biologischen Reinigung. Dieses Verfahren wird insbesondere beim Abbau von Abwässern mit biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen verwendet. Hierfür werden mikrobiologische Arbeitsschritte genutzt.

Auf diese Weise werden die organischen Inhaltsstoffe, die abgebaut werden sollen, mineralisiert. Dabei werden die organischen Schmutzstoffe von Mikroorganismen unter Verwendung von Sauerstoff, der über eine künstliche Belüftung eingetragen wird, umgesetzt. Wenn bei der biologischen Reinigungsstufe jedoch eine anaerobe, also eine sauerstofflose Abwasserbehandlung eingesetzt wird, dann wird das Abwasser zu Methan, organischen Säuren, sowie Kohlenstoffdioxid zersetzt.

Auf Grund einer durchzuführenden Denitrifikation sowie einer bakteriellen Nitrifikation wird das Abwasser von Ammonium sowie von Stickstoff, welches organisch gebunden ist, getrennt.

Der dritten Schritt
Ist die chemische Stufe der Kläranlage. Mit dieser Methode wird in den kommunalen und Industriekläranlagen der Phosphor entfernt. Dies geschiet mit Hilfe einer Fällungs/Flockungsreaktion. Als Fällungsmittel werden in der Regel Aluminiumsalze sowie Eisensalze verwendet.

Auf diese Weise können selbst schwierige Stoffe, wie beispielsweise Schwermetalle oder Salze, vom Industrieabwasser abgetrennt werden. Damit es in diesem dritten Schritt aus dem Abwasser entfernt werden kann, wird Phosphor im Schlamm gebunden. Dieser Phosphor muss dann später nur noch abgezogen werden. Teilweise wird der Phosphor auf Grund des Abbaus der organischen Kohlenstoffverbindungen in der Biomasse verankert.

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Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Gerne werden wir mit Ihnen zusammen die passende Lösung für Ihre Abwasser finden.

Industrielles Abwasser direkte – und indirekte Einleitung

Industrielles Abwasser wird in der Regel vorbehandelt bevor es in öffentliche Kläranlagen eingeleitet werden darf. Diesen Vorgang nennt man auch Indirekteinleitung. Bei der direkten Einleitung in Gewässer, oder über das öffentliche Kanalnetz zur Kläranlage, also bei der Direkteinleitung, muss eine umfangreiche Vorbehandlung des industriellen Abwassers in speziellen werkseigenen Kläranlagen erfolgen.

Da die Ressource Wasser immer knapper wird sollte das Ziel sein den Wasserverbrauch immer weiter zu minimieren, oder ganz auf diese Ressource zu verzichten. Aus diesem Grund hat ClearFox® z.B. diese Schlammentwässerungsanlage auf den Markt gebracht. Für Direkteinleiter wird nach dem Abwasserabgabengesetz eine Gebühr verlangt, die sich nach der Schädlichkeit, bzw. der Belastung des Industrieabwassers richtet.

Industriekläranlagen zur Behandlung von Industrieabwasser werden von uns, je nachdem wie stark das Abwasser belastet ist, in modularer Bauweise pilotiert, optimiert, konfiguriert und installiert.

Unterschiedliche Beispiele für Abwasserarten sind:

  • Kühlwasser und Waschwasser,
  • als schwer abbaubar gelten z.B. organische Verbindungen aus unterschiedlichen Industrien wie der Tierverarbeitung, Konserven- und Seifenfabriken, sowie der Papierindustrie
  • Öl und Fetthaltiges Abwasser tritt vermehrt in der Lebensmittelindustrie wie zum Beispiel bei Molkereien, Margarine-, Fleischwaren-, Seifenfabriken und Schlachthäuser, aber auch aus Raffinerie und der Metallverarbeitung auf
  • Industrielles Abwasser kann aber auch Schwermetalle und Säuren aus, z.B. der Margarine-, Seifenfabriken, Viskosefabriken, Beizereien, Kohlegruben, Galvanisieranstalten, sowie der Chemische Industrie und Bleichereien enthalten
  • Alkalien sind unter anderem in dem Abwasser von z.B. Gerbereien, der Textilindustrie, Metallfabriken, Wäschereien sowie der chemischen Industrie enthalten
  • Toxische, also giftige Stoffe und Substanzen, können sich z.B. bei Gerbereien, Färbereien, Kokereien, Galvanisieranstalten, Sprengstofffabriken, der chemischen Industrie aber auch bei der Produktion von Pflanzenschutzmitteln im Schmutzwasser befinden
  • Tenside findet man in der Seifen-und Textilindustrie, in Färbereien und Wäschereien sowie bei dem Abwasser von Waschstraßen
  • Für einen hohen Gehalt an Schwebstoffen ist das Abwasser von z.B. Papier-, Zellstofffabriken und der Holzindustrie bekannt

Industrielles Abwasser aus der Nahrungsmittelindustrie

Ein Großteil der industriellen Abwässer stammt aus der Nahrungsmittelindustrie: Aus der Fleischverarbeitung, von Brauereien, Keltereien, Schlachthöfen, Käsereien, Limonadenfabriken, Brennereien und Molkereien aber auchbei der Verarbeitung von Salat, oder z.B. bei Kartoffelchips, fallen große Abwassermengen an. Zumeist werden derartige Betriebe an die öffentliche Kläranlage angeschlossen, da ihre Abwässer erfahrungsgemäß biologisch gut abbaubar sind.

Chemische Industrie sowie die Mineralölverarbeitung

Auch wenn das Industrieabwasser mit schwer abbaubaren organischen Inhaltsstoffen, wie etwa in Abwässern der Chemischen Industrie oder der Mineralölverarbeitung, belastet ist, können biologische Industriekläranlagen von ClearFox® – vielfach in Kombination mit anderen Verfahren der Abwasserreinigungstechnik, wie z.B. Festbett – Biologien, Wirbelbettanlagen, Flockung- und Fällungs- bzw. Filtrations- und Flotationsanlagen in erheblichem Umfang entfernt, wenn nicht sogar endbehandelt werden.

Abwasser aus Biogasanlagen

Das Abwasser von Biogasanlagen ist besonders stark mit organischen Stoffen befrachtet. Diese Industrieabwässer oder deren Abwasserteilströme können mittels anaerober Verfahren behandelt werden. Eine andere Option ist sie thermisch zu behandeln, wobei die organische Fracht hierbei zur Energiegewinnung genutzt werden kann.

Industrielles Abwasser mit überwiegend anorganischen Inhaltsstoffen

Industrielles Abwasser mit überwiegend anorganischen Inhaltsstoffen, zum Beispiel Industrieabwasser aus dem Maschinen- und Fahrzeugbau, sowie bei der Gewinnung und Verarbeitung von Metallen und der Metalloberflächenbehandlung, können mit der chemisch Kläranlage behandelt werden. Bei der Entfernung von Produktionsresten werden vielfach teure Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Metalle, zurückgewonnen. Es wird also recycelt und spart somit bares Geld.

Industriekläranlagen vom Kläranlagen Hersteller ClearFox® werden zur Reduzierung sämtlicher Schadstoffe industrieller Abwässer pilotiert, optimiert und am Standort Bayreuth für eine einfache und schnelle Plug & Play Installation beim Kunden werkseitig vormontiert. Das spart Zeit und Geld da alle Fertigungsschritte standardisiert sind und somit lediglich die Inbetriebnahme beim Kunden Vorort erfolgen muss.

Vor dem Einsatz einer ClearFox® Kläranlage sollten zunächst alle innerbetrieblichen Maßnahmen ausgeschöpft werden um den Anfall von Abwasser grundsätzlich zu minimieren.

Auch hierbei beraten wir Sie gern. Oft können schon vorhandene Wasserkreisläufe mit einer innerbetrieblichen Aufbereitung gefahren bzw. optimiert werden, bzw. ist es oft wirtschaftlicher Teilkreisläufe Vorort zu behandeln bevor die gesamte Abwassermenge in das Kanalnetz oder die zentrale Industriekläranlage abgeleitet wird.

Industriekläranlagen von ClearFox klären Gewerbe und Industrielles Abwasser

Wir bieten chemische, physikalische und biologische Abwasserbehandlungsanlagen in kompakter Bauweise an. Die Kernkompetenz liegt auf der Lebensmittel- und Getränkeindustrie mit organisch hoch belastetem Abwasser.

Je nach Anforderung und Abwasserart sind hier Kombinationen von unterschiedlichen Verfahren notwendig. Wir bieten von der ersten Pilotanlage, über die Planung bis hin zur schlüsselfertigen Kläranlage alle Leistungen, die dazu notwendig sind.

Wir selbst fertigen die Schlüsselkomponenten in unserem Hause, wie zum Beispiel:

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Wichtig ist dabei, dass ein guter Kompromiss gefunden wird zwischen der Ausstattung der Anlage (z.B. Automatisierungsgrad) sowie auch den behördlichen Anforderungen (Einleite Konzentrationen) und einer vorherigen Optimierung der Betriebsabläufe (Innerbetriebliche Maßnahmen zur Reduzierung des Abwassers)

Nur dann ist gewährleistet, dass dabei eine betriebswirtschaftlich erfolgreiches Konzept entsteht. Das erfahrene Team von Clearfox hilft Ihnen gerne hierbei.

Industriekläranlagen für die Fischindustrie und Fischverarbeitung

Im ersten Schritt werden die Produktionsreste entfernt

Produktionsreste im Industrieabwasser werden entfernen

Abwasser der Fischindustrie ist in Teilströmen hochbelastet.

Je nachdem ob das Abwasser aus der Heringsverarbeitung, Frischfischverarbeitung, Feinkostverarbeitung, Frosterei, Lachsersatzherstellung stammt sind die unterschiedlichsten Inhaltsstoffe enthalten. Im wesentlichen sind Fischreste, Speiseöle, Eiweiße, Gewürze, Gemüse sowie auch Zucker, Essig und Farbstoffe enthalten.

Das Abwasser hat schwankende Belastungen und sehr hohe Anteile an organischen Stoffen (ungelöst, Fette, Eiweiß) , des Weiteren sind auch oft hohe Chlorkonzentrationen sowie Reinigungs und Desinfektionsmittel enthalten.

Das Team von Clearfox hat mehrere kompakte Anlagen an der Adriaküste (Kroatien) sowie an der Ostseeküste gebaut, welche die hohen Einleitanforderungen in Küstengewässer erfüllen.

Fruchtsaft, Weinkellereien

Dosierung der zugegeben Substanzen in Industriekläranlagen

Hier werden die Zusatzstoffe im Industrieabwasser exakt dosiert

Abwasser dieser Branchen fällt in der Regel in Kampagnen an.

Während dieser Zeit kann das Abwasser hochbelastet sein und ist aufgrund der schlechten Nährstoffverhältnisse oft nur durch Zusatzmaßnahmen reinigbar.

Die Inhaltsstoffe sind sehr unterschiedlich, je nach verarbeitetem Produkt, sowie auch nach der Saison. Das Team von Clearfox hat zahlreiche kompakte Batchanlagen gebaut.

Diese sind in Osteuropa, im mittleren Osten sowie in Deutschland erfolgreich in Betrieb.

Industriekläranlagen für Fleischverarbeitung, Schlachthöfe und Metzgereien

In der Steuereinheit werden auch komplexe Klärungsvorgänge programmiert

Kläranlagen Steuerung zur Reinigung von Industrieabwasser

Blut, Produktreste und Fett ergeben ein hoch belastetes Abwasser, hierin sind auch oft noch Belastungen durch die Anlieferung und Zwischenhalten der Schlachttiere enthalten.

Hierbei kommen die klassischen ClearFox Produkte zum Einsatz:

  • Siebung
  • Misch & Ausgleichsbecken belüftet
  • Druckentspannungsflotation
  • Hochleistungsbiologie
  • Schlammentfernung
  • Schlammentwässerung

Je nach Größe des verursachenden Betriebes ist das Clearfox Team in der Lage von der kleinen kompakten mobilen Industriekläranlage bis hin zur Umrüstung oder Optimierung von bestehenden Becken einen Fullservice anzubieten.

Molkerei, Käserei, Milchverarbeitung

Mehr als ausreichend Reserven dank großer Verdichtereinheiten für die Klärung von Industrieabwasser

Verdichter einer Kläranlage zur Reinigung von Industrieabwässern

Je nach verarbeiteter Grundstoffe (Molkepulver, Frischmilch) sowie auch der angebotenen Produkte fällt sehr unterschiedliches Abwasser an.

Nährstoffarmut, Produktreste, Waschwasser und ein hoher Desinfektionsmittelgehalt sind kennzeichnend für diese Industrieabwässer.

Das Team von Clearfox hat in den letzten 20 Jahren europaweit viele Anlagen erfolgreich konzipiert. Dies beginnt von der kleinen Schweizer Bergkäserei und endet beim großen Milchkombinat in Osteuropa.

Industrieabwasser, organisch hoch belastet

Ansatzbehälter zur Vorbereitung der Chemie in einer Industriekläranlage

Vorbereitung der Substanzen die dem Industrieabwasser zugesetzt werden

Grundsätzlich sind wir Spezialisten auch um hoch organisch belastetes Abwasser zu reinigen. Wir verfügen über jahrzehntelanges Know-how, sei es diese Abwässer über Phasenumwandlung oder auch über Hochleistungsbiologien zu entlasten.

Wir verfügen über Erfahrung und sind spezialisiert auf:

  • Schlachthofabwasser
  • Molkereiabwasser
  • Abwasser aus der Fruchtsaft Herstellung
  • Brauereiabwasser
  • Waschstraßenabwasser
  • Metzgereiabwasser
  • Milchhofabwasser

TBZ Wasserrückgewinnung für Autowaschanlagen

– spaltet Öl – und Fettemulsionen –

TBZ Varianten:

CF-TBZ-10   Geeignet für die Abwasserbehandlung von 1m³ bis zu 10m³ pro Stunde
CF-TBZ-20 Geeignet für die Abwasserbehandlung von 10m³ bis zu 20m³ pro Stunde
CF-TBZ-40 Geeignet für die Abwasserbehandlung von 20m³ bis zu 40m³ pro Stunde

 

Containersysteme mit TBZ und Bioreaktor (Festbettkaskade), bei hohen Ablaufgrenzwerten (CSB < 75mg/l , BSB5 < 15mg/l)

CFC-TBZ-10

 

Containersystem, bestehend aus 2 Containern

1. Container mit TBZ für bis zu 10m³/h und Steuerungstechnik

2. Container mit Festbettreaktor

CFC-TBZ-20

Containersystem, bestehend aus 3 Containern

1. Container mit TBZ für bis zu 20m³/h und Steuerungstechnik

2.-3. Container mit Festbettreaktor

CFC-TBZ-40

Containersystem, bestehend aus 4 Containern

1. Container mit TBZ für bis zu 40m³/h und Steuerungstechnik

2.-4. Container mit Festbettreaktor

Beschreibung der ClearFox® TBZ Technik

Das aktuelle TBZ Prinzip basiert auf eine langen Reihe erfolgreicher Export Lieferungen. Nachdem im überregulierten Deutschland keine Wasserrückgewinnungen ohne DIBt Zulassung mehr verkauft werden durften, wurde eine Vertriebslizenz für diese schon lange bewährte und anerkannte Technik an einen Bahnwaschanlagen Hersteller vergeben der für seinen Fachbereich Bahnwäsche eine DIBT Zulassung finanzierte, die nach 4 Jahren Test endlich in 2014 erteilt wurde.

Das TBZ Prinzip kann nun ebenso für einfachere Anwendungen wie Fahrzeugwäschen von PKW. LKW und Bussen verwendet werden. Basis jeder Wasserrückgewinnung ist für alle Geräte ein ausreichend großes Wasservolumen. Da dieses jedoch bei längerem Stillstand zu faulen beginnt, wurde bei der TBZ Technik ein hohes Augenmerk auf die Belüftung aller Wasserbehälter gelegt. Entsprechend große Becken wie Sandfang, Feinschlammfang, Belebungsbecken und Saugbecken sind entscheidend für eine gute Wasserreinigung durch Sedimentation, also ohne Chemie. Für die Technik genügt ein Wasservolumen von 40 – 80 cbm bei Autowaschstraßen, während für Portalwaschanlagen für LKW und Busse 15 cbm und für PKW Portalwaschanlagen 10 cbm ausreichend sind.

Zu kleine Volumen bei Nachrüstungen können durch zusätzlich oberirdisch aufgestellte Verweilbecken vergrößert werden. Nach der Sedimentation durch Schwerkraft wird eine Entfernung von durch schwimmenden Partikeln wie Gras, Papierresten, Bürstenabrissen und Textilwalzen Flusen, durch die beim TBZ üblichen vollautomatisch arbeitenden Feinfilter notwendig, da diese die Waschdüsen verstopfen können. Der nächste Bearbeitungsschritt ist die Entfernung der Waschwassertrübung, die neben der Reduzierung des CSB auch eine optische Maßnahme ist, und durch Wasserklärung weitere Schadstoffe entfernt. Dazu wird eine sehr hohe Luftmenge innig mit dem vorgefiltertem Waschwasser vermengt und im TBZ (Turbo-Belüftungs-Zyklon) spiralförmig nach oben und von dort langsam zurück in das 1. Absetzbecken befördert.

Eine zusätzliche Sternbelebung mit PUR Membranen, beschickt von einem speziellen Luftgebläse oxidiert im Durchlauf den Rest an schädlichen Tensiden, die damit ihre angedockten Schmutzstoffe zur Sedimentation frei geben. Damit kann abhängig von der Tensid Dosierung beim Waschen und der Laufzeit der Oxidation das trübende Tensid bis unter 1 mg/L abgebaut werden, was einen Ablauf CSB von unter 100 mg/l bedeutet. Zudem werden gute Mikroben (aerobe Bakterien) bei den hohen Sauerstoffwerten im gereinigten Waschwasserkreislauf aktiviert und bauen eventuell vorhandene biologische Inhaltstoffe ab.

Das alles wird durch eine mit kleiner Aufstellfläche funktionierender Technik ermöglicht. Die Absetzbecken werden für eine Betriebsgenehmigung immer benötigt. Was wegfällt ist der bisher vorgeschriebene Ölabscheider, der ohnehin meist funktionslos war, da Öle entweder emulgiert oder nicht vorhanden waren. Um sich den Abscheider einzusparen muss nach den Vorschriften der Abwasserverordnung Anhang 49 gebaut werden, das bedeutet dass vom Saugbecken kein Überlauf zum Kanal besteht und das immer durch Spülung der Karosserien vor der Trocknung entstehende Überschusswasser aus der sogenannten Betriebswasservorlage per Ablaufventil oder per Pumpe zum Abwasserkanal gepumpt wird. Ein bauseitig eingebauter Wasserzähler dokumentiert den Kanalzulauf nach welchem die Abwassergebühr berechnet wird.

TBZ = Turbo- Belebung – Zyklon

Der Turbo- Belebungs- Zyklon ist ein Gerät zur hochgradigen Luftsättigung von Wasser durch ein rotierendes Flügelsystem mit freier Lufteinsaugung. Dabei werden Schwebstoffe und Luft- Bläschen zentrifugal in einem aufsteigenden Wasserstrom an die Behälterwandung befördert und steigen kreisend mit einer Zentrifugalgeschwindigkeit bei 2900 U1 des Flügels mit theoretisch bis zu 120 m/s nach oben um dort im Überlauf ausgeworfen zu werden. Beim Basismodell kann dabei mit bis zu 150 l/min sauberes Wasser aus dem unteren Behälterteil entnommen werden.

Um größere Partikel aus dem Behälter fern zu halten, werden automatisch rückgespülte Vorfilter vor den Behälter gesetzt. Beim Umwälzbetrieb während Abnahmepausen beträgt die Kontaktzeit der Luft an das Wasser bis zu 12 Minuten. Eine lange Reihe erfolgreicher Installationen bestätigt die hoch- wirksame und servicearme Technik.

Download Informationen zu TBZ Anlagen:

Wieso ist eine Vorklärung empfehlenswert?

Zunächst einmal ist eine Vorklärung notwendig, damit sich die im Industrieabwasser befindlichen Grobstoffe abtrennen lassen. Auf diese Weise werden Verstopfungen verhindert. Des Weiteren werden durch eine Vorklärung die weiteren Abwasserbehandlungsschritte in Industriekläranlagen weniger aufwendig, so dass hier ein enormes Kosteneinsparungspotential entsteht. Wenn das Abwasser hingegen unbehandelt, also noch stark verunreinigt ist, direkt in ein Gewässer oder in das öffentliche Kanalnetz geleitet wird, entstehen nach dem Abwasserabgabengesetz horrende Kosten für den Betreiber.

In vielen Fällen erfolgt die Vorklärung in sogenannten Absetzbecken (z.B. Emscherbecken) bzw. Vorklärbecken. In diesem besonderen Becken wird erreicht, dass sich große ungelöste Stoffe absetzen und gegebenen Falls faulen, also sich teils selbständig abbauen. Auf diese Weise beginnt hier teilweise auch schon der biologische Abbau. Oft werden auch mechanische Siebe in Verbindung mit Misch und Ausgleichsbecken eingesetzt. Damit kann schon eine erste Entlastung für das nachfolgende Kanalnetz oder auch die kommunale Kläranlage erreicht werden.

In Deutschland wird bei der Produktion von Lebensmitteln, Getränken und Waren soviel Wasser verbraucht, als ob jeden Tag pro Person 4 000 Liter Wasser verbraucht würden. Da Wasser ein so wertvoller Rohstoff ist, müsste jedem Menschen eigentlich bewusst werden, warum Vorklärungen und betriebseigene Industriekläranlagen so wichtig sind.

Industriekläranlagen für Industrielles Abwasser und Gewerbeabwasser
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