Gär- und Güllebehandlungsanlage von Clearfox® “Nitro System”

Kläranlagen für Industrie Abwasser

Abwasserzusammensetzung:
Moderne landwirtschaftliche Praktiken mit erhöhtem Bestand pro m2 sind ein komplexes, dynamisches und herausforderndes Geschäft. Die daraus resultierende Gülle stellt ihre eigenen Herausforderungen dar, zusammen mit den Fermentationsrückständen aus Biogasanlagen, die aus der Gewinnung von Gas und Strom aus Biomasse während der anaeroben Verdauung entstehen.

Das Clearfox Nitro System kann Stickstoff aus flüssiger Gülle entfernen. Dies bedeutet, dass die behandelte Gülle weiterhin auf Land in Stickstoff gefährdeten Gebieten verteilt werden kann – wodurch die Anforderung, die Gülle vom Hof weg zu transportieren, aufgehoben wird.

Katalog <

Vorteile des ClearFox® Containersystems Geringe Investitionskosten Schlüsselfertige Systeme (“Plug and Play”) Modulares Design (verschiedene Module können bei Bedarf kombiniert werden) Hohe Reinigungsleistung für TS, CSB, BSB5, NH4N, NO3N Passt sich an die Last an, so dass die Leistung nahezu unabhängig von Lastvarianten stabile Reinigungsleistung Robuster Betrieb und geringe Wartung Niedrige Betriebskosten

containerised wastewater treatment plants

Planungssicherheit durch einfache Erweiterungsoptionen Reduzierte Umweltbelastung, höherer Wasserschutz mit niedrigeren Abflusswerten Leichtverständliches Betriebsmanagement = vorhandenes Personal kann nach Unterricht und Schulung verwalten
Die Tests wurden vom Prüfinstitut PIA in Aachen zertifiziert und vom Analyselabor SGS validiert.
Ergebnis eines vom Bayerischen Ministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und
Technologie (StMWi)
Abwassereigenschaften:

Diese Rückstände sind stark verschmutzt und zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Stickstoffverbindungen aus, die nicht ohne Ansammlung in Grundwasser-/Oberflächengewässer abgeführt werden können. Deshalb haben wir ein leicht zu pflegendes und robustes Verfahren entwickelt, mit dem diese Abwässer behandelt werden können.

Die künftige Nachfrage nach Behandlungsmöglichkeiten für diese Art von Abwasser wird zunehmen, da die Nitratrichtlinie (91/676 /EWG) und die Neuorganisation der Düngeverordnung vom 31. März 2017, die die Lagerzeit von Abwasser, das Abwässer enthält und Anwendungen begrenzt, zum Handeln aufrufen.

Unsere Lösung ist die innovative ClearFox® modulare Behälter-Abwasseranlage “de-Nitro”

Diese maßgeschneiderte Reinigungstechnologie behandelt Abwasser mit einem hohen Stickstoffgehalt in Bezug auf kohlenstoffhaltige Verbindungen. Der Fokus liegt auf einer einfachen, lösungsbasierten Technologie mit langfristig niedrigen Betriebskosten. Das System ist flexibel und Anwendungen können auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten werden.

Die einzelnen Reinigungsmodule des Systems sind seit vielen Jahren weltweit und in einer Vielzahl von industriellen Anwendungen im Einsatz. ClearFox® Behältermodule bestehen aus verschiedenen technischen Komponenten, um eine physikalische, chemische und biologische Behandlung während der flüssigen Phase zu erreichen. Alle Komponenten werden werkseitig in modularen Behältern unter Werksbedingungen installiert und in unserem Werk in Deutschland nach einschlägigen Industriestandards getestet. Das ist Kostenersparnis, die Baustellenleistungen auf ein Minimum reduziert, da durch das modulare System “Plug &Play” während der Installation und Inbetriebnahme deutlich weniger Zeit vor Ort aufgewendet wird.

Das gesamte System läuft vollautomatisch und Tests unseres hauseigenen Labors ermöglichen es uns, das gesamte System für die jeweilige Abwasserzusammensetzung zu optimieren. Die typischen Summenparameter (BOD5, COD, N, P, oTS) können so weit reduziert werden, dass das behandelte Abwasser direkt in Empfangsgewässer oder ein öffentliches Kanalnetz eingeleitet werden kann. Die während des Reinigungsprozesses entstehenden Rückstände (dicker und dünner Schlamm) können dehydriert, nachgärungsmittelartisiert und/oder direkt als Dünger recycelt werden.

Dieses System kann an wechselnde Bedingungen angepasst werden und dank des modularen Aufbaus kann das System erweitert und für weitere Reinigungsziele optimiert werden.

Die ®-Containeranlage ClearFox wurde von unabhängigen Abwasserprüfinstituten getestet und zertifiziert. Die biologisch wirksamen Module haben sich neben der hohen Leistung als robuster, einfacher und wartungsarmer Betrieb erwiesen.

Anwendungsbeschreibung, Funktionsbeschreibung der Güllebehandlungsanlage

Die vorhandene Tankinfrastruktur, in der die Gülle aus der Produktion gelagert wird, wird vom Kunden zur Verfügung gestellt und kann individuell zu zwei Güllehaltenwänden oder Tanks umgebaut und aufgeteilt werden.

Die eine Tanktrennwand bleibt für die Haltung von Rohschlämmen aus der Produktionslinie, die vorzugsweise an einem Standort oder Wasserstand gepumpt werden, bei dem eine effektive Absetzung stattgefunden hat. Die zweite Haltetrennwand oder Tanks wird benötigt, um die feine Gülle nach der Trennung (Schritt1) zu lagern. Im Gegensatz zum ersten Haltetank wird der Inhalt des zweiten Haltebehälters kontinuierlich mittels Rührwerke vermischt.

Diese Trennwände oder Tanks haben direkten Einfluss auf die Gesamtreinigungsstufe des Systems.

Güllebehandlung Schritt 1

Das Abwasser wird mechanisch über einen Separator behandelt, um Feststoffe zu trennen und in einem Schlammtank zu sammeln und zu lagern. Das grob gereinigte überstandes Abwasser wird in der feinschlürbaren Gülletrennwand gelagert

Güllebehandlung Schritt 2

Das überstandes Wasser aus dieser feinen Gülletrennwand, die noch feines Schwebmaterial enthält, wird in den Verdickungsmittel gepumpt und anschließend behandelt. Im Verdickungsmittel werden Fällung und Flockungsmittel hinzugefügt, um den Verdickungsprozess zu intensivieren. Diese Substanzen helfen, Schlammflocken zu bilden, die leichter zu trennen sind. Der entstehende Schlamm wird an den Separator geschickt, wo er weiter behandelt wird. Diese Feststoffe können als Dünger oder zur Fermentation verwendet werden.

Güllebehandlung Schritt 3

Nach Trennung und Verdickung folgt eine Druckfreisetzungsflotation (DAF: Dissolved Air Flotation). In einer Polymeraufbereitungsstation werden Hilfsstoffe erzeugt, die den Fällungs-/Flockungs- und Flotationsprozess fördern. Diese werden durch Dosierpumpen vollautomatisch zum eingehenden Abwasser hinzugefügt. Eine mehrphasige Pumpe sorgt dafür, dass der Wasserfluss ständig mit Luft gesättigt und dann über einen Rückführungsprozess im Reaktor zurückgeführt wird.

Die Zugabe von Niederschlagsmitteln / Flockungsmitteln bewirkt, dass in der flüssigen Phase dispergierte Partikel (feste Partikel, Tröpfchen, Moleküle, Ionen) größere Flocken kombinieren und bilden. Die Druckabgabe erzeugt Mikroluftblasen, die von unten aufsteigen und die gebildeten Schlammflocken (Flocken) nach oben tragen, wo sie sich im oberen Teil des Reaktors ansammeln und durch einen Schaber getrennt oder durch eine kegelförmige Öffnung mit dem Druckluft (Luftbrückenprinzip).

Der schwimmende Flotationsschlamm wird abgetrennt und in das Schlammreservoir geschickt. Die Flotation und chemische Behandlung ist in der Regel zwei oder drei Stufen. In der ersten Stufe werden ein Teil des Stickstoffs und des vorhandenen Phosphors chemisch gebunden und mit den Geldbußen getrennt. Diese Art von Schlamm wird in der Regel als Dünger mit geeigneten Polymeren recycelt. Das gereinigte Wasser wird in der Mitte entnommen und fließt in den Festbettreaktorbehälter.

Güllebehandlung Schritt 4

Der Prozess im Festbettreaktor ist hydraulisch ausbalanciert, dauerhaft untergetaucht und belüftet, um sicherzustellen, dass sich reinigungswirksame Mikroorganismen ansiedeln und einen Biofilm auf der vorgesehenen Oberfläche bilden. Das kaskadierte Festbettsystem wurde speziell entwickelt, um einen optimierten Fließweg des Abwassers zu aufeinanderfolgenden Bereichen mit unterschiedlichen festen Bettflächen zu gewährleisten.

Dies führt zu einer effizienten Anpassung der Mikroorganismen an die Abwasserlast und einer ausgewogenen Reinigungsleistung in Bezug auf den biologischen Sauerstoffbedarf (BOD5) und den chemischen Sauerstoffbedarf (COD), nahezu unabhängig von Lastschwankungen. Dieser Prozess ist notwendig, um die Umwandlung von Ammonium und organischem Stickstoff in nachfolgenden Biostadien zu beschleunigen.

Güllebehandlung Schritt 5

Das restliche Abwasser fließt durch einen Lattenhang-Klärbehälter, um den in der Festbettbiologie gebildeten Sekundärschlamm zu trennen. Dieser Schlamm wird wieder in den Schlammspeicher gepumpt.

Güllebehandlung Schritt 6

In einem zusätzlichen Festbettreaktormodul ähnlich Schritt 5 wird der Stickstoff unter ideal gestalteten Umgebungsbedingungen durch Bakterien abgebaut. Der Stickstoff, der viel konzentrierter ist als häusliches Abwasser, wird mit speziell entwickelten Festbettmaterialien (Nitrifikation und Ammonifizierung) abgebaut.

Diese angepasste Oberfläche und die Belüftung maximiert die Abbaurate der Bakterien, die den Stickstoff umwandeln. Umrechnungsraten von mehr als 1 kg Ammoniumstickstoff (NH4-N) pro m3 Reaktorvolumen können erreicht werden.

Erneut werden die Abwasserströme optimiert, um sicherzustellen, dass die an den kaskadierten Festbettoberflächen befestigten Mikroorganismen sich effizient an die Abwasserlast anpassen können und eine ausgewogene Reinigungsleistung an Nitrat nahezu belastungsunabhängig erreicht wird. Schwankungen.

Güllebehandlung Schritt 7

Das im Festbettreaktor (N) gebildete Abwasser mit Nitrat wird nun mit dem Rührwerk (Denitrifikationstank) zurück in die zweite Haltetrennwand oder den zweiten Tank zurückgepumpt. In diesem feinen Rohschlämmertank begünstigen die Kohlenstoffverbindungen in der Gülle den Denitrifikationsprozess, so dass das zurückgeführte nitratreiche Abwasser auf natürliche Weise denitrifiziert und unter anoxischen Bedingungen (keine Sauerstoffversorgung) in elementaren Stickstoff N2 umgewandelt werden kann (keine Sauerstoffversorgung) und gleichzeitig das Rohabwasser vorzureinigen.

Elementarstickstoff N2 ist absolut sicher und klimaneutral, da die Atmosphäre bereits natürlich aus 78 Stickstoffgas besteht. Der Prozess ist somit eine völlig natürliche Reaktion, die durch den Einsatz technisch geschaffener Umweltbedingungen optimiert und beschleunigt wurde. In den N Festbettreaktoren sammelt sich im Gegensatz zu den C-Festbettreaktoren relativ wenig Schlamm an und kann ignoriert werden.

Das mechanisch und vollständig biologisch gereinigte Abwasser kann in das nächstgelegene Empfangswassersystem, die Kanalisation geleitet oder zur Bewässerung verwendet werden. Die Feststoffe und der Schlamm aus der Schlammlagerung können als Dünger verwendet werden. Alternativ können sie kompostiert oder getrocknet und vermarktet werden. Der modulare Aufbau ermöglicht eine kostenlose Kombinierbarkeit oder Ergänzung der einzelnen Geräte nach Bedarf. Alle Anlagenkomponenten sind mobil und können auch vermietet werden.

Massenströme, Schlammansammlung, Flüssigphase

Dieses Schema stellt einen einmaligen theoretischen Lauf dar, bei dem dies ignoriert wird:

a) das überstande Wasser (blau) wird in das Futter zurückgeführt und muss der flüssigen Phase am Ende zugesetzt werden.
So wird eine Volumenverteilung von 85-90 Wasser und 10-15 Schlamm schließlich entstehen, abhängig vom Grad der Entwässerung oder der weiteren Nutzung der resultierenden Feststoffe und Vor-Ort-Möglichkeiten.

b) die Luftphase in Gewichtsverhältnissen von N oder C, die klima- und geruchsfrei ist, da N2 (normale Atemluft besteht aus 78 davon) ausgestoßen wird.

c) ein Teil des Lagertanks kann vor dem Einlass als effektives Reaktionsvolumen verwendet werden. Hier findet Schlammverdickung, Verdickung, Denitrifikation und C-Abbau (CO2-Verlust in der Gasphase) statt.

Bitte kontaktieren Sie uns.

Gerne erstellen wir für Sie ein individuelles Angebot. Lassen Sie uns Ihre Anforderungen gemeinsam besprechen. Sind Sie interessiert?

Kläranlage für Fisch-, Meeresfrüchte- und Meeresressourcenverarbeitungsindustrie
ClearFox® Lösungen für Deponien
Menu