Förderung von privaten Kleinkläranlagen

Für den Bau einer neuen Kleinkläranlage können Sie Fördermittel beantragen. Bitte informieren Sie sich über die Homepage Ihrer Gemeinde / Ihres Zweckverbandes.

Förderung von Maßnahmen der Siedlungswasserwirtschaft – private Kleinkläranlagen

Fördergegenstand:
Vorhaben der Abwasserentsorgung, um zu einem guten chemischen und ökologischen Gewässerzustand beizutragen.

Art, Umfang und Höhe der Zuwendung:
Zuwendungen werden im Rahmen der Projektförderung als Zuschüsse in Form einer Festbetragsfinanzierung gewährt.

Zuschuss für Bauherren von Kleinkläranlagen

  • Grundförderung für den Neubau einer privaten Kleinkläranlage (4 EW): EUR 1.500
  • Grundförderung für die Nachrüstung einer bestehenden Anlage (4 EW): EUR 1.000
  • Bei Neubau und Nachrüstung werden für jeden weiteren angeschlossenen Einwohner zusätzlich EUR 150 gewährt.
    Grundförderung für weitergehende Reinigungsanforderungen an Kleinkläranlagen (4 EW): EUR 300
  • Für jeden weiteren angeschlossenen Einwohner werden zusätzlich EUR 50 gewährt.

Der Bau von Kleinkläranlagen, die für die Neuerschließung von Grundstücken im Sinne des Baurechts errichtet wurden (Hausneubau) wird nicht gem. RL-SWW 2009 gefördert!

Förderung von Kleinkläranlagen

Kleinkläranlagen werden in den meisten Bundesländern nicht oder nicht mehr gefördert. Nur noch in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Thüringen. Wie Sie eine Förderung erhalten, oder ob, erfragen Sie am besten bei Ihrer Unterenwasserbehörde.

Hier finden Sie eine Aufstellung der einzelnen Bundesländer

Schleswig-Holstein
Hamburg
Mecklenburg Vorpommern
Niedersachsen
Nordrhein Westphalen
Bremen
Sachsen-Anhalt
Brandenburg
Rheinland-Pfalz
Berlin
Thüringen
Sachsen
Saarland
Baden- Württemberg
Bayern
Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein wurde die Förderung von Kleinkläranlagen bereits zum 31.12.2013 eingestellt.

Hamburg

Keine Förderung

Mecklenburg Vorpommern

In Mecklenburg Vorpommern wurde die Förderung von Kleinkläranlagen bereits zum 31.12.2014 eingestellt.

Niedersachsen

Keine Förderung

Nordrhein Westphalen

Keine Förderung

Bremen

Keine Förderung

Sachsen-Anhalt

Das Land Sachsen-Anhalt unterstützt den Neubau und die Nachrüstung von Kleinkläranlagen durch die Vergabe eines zinsgünstigen Darlehens zu folgenden Konditionen: Darlehenssumme: 3.000 Euro bis 25.000 Euro, Laufzeit fünf Jahre, Zinssatz 1,99 Prozent p.a. nominal.

Antragsformulare und detaillierte Informationen finden Sie auf der Website der Investitionsbank Sachsen-Anhalt:

http://www.ib-sachsen-anhalt.de/privatkunden/modernisieren-umruesten/sachsen-anhalt-klar.html

Brandenburg

Keine Förderung

Rheinland-Pfalz

Die Förderung von Kleinkläranlagen wurde im Jahr 2013 aufgenommen. Hier kann man Zuschüsse bis zu 3500€ erwarten.

http://www.rlp.de/de/aktuelles/einzelansicht/news/detail/News/foerderung-fuer-kleinklaeranlagen/

Berlin

Keine Förderung

Thüringen

Thüringen fördert ebenfalls den Neubau bzw. die Umrüstung von Kleinkläranlagen finanziell. Ein Ersatzneubau für bis zu vier Einwohnerwerten kann eine Grundförderung von 1.500 Euro und für jeden weiteren Einwohnerwert weitere 150 Euro erhalten; bei Nachrüstungen halbieren sich diese Beträge. Werden weitergehende Anforderungen als die vorgeschriebenen erfüllt, gibt es eine weitere Zuwendung in Höhe von 300 bzw. 50 Euro.

Richtlinien zur Förderung von Kleinkläranlagen in Thüringen 2016/2018

Richtlinie zur Förderung von Kleinkläranlagen im Freistaat Thüringen des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz.

Sachsen

Die Förderung von Kleinkläranlagen wird zum 31.12.2015 ersatzlos gestrichen

Saarland

Keine Förderung

Baden- Württemberg

Keine Förderung

Bayern

Die Förderung von Kleinkläranlagen ist mit dem Jahr 2014 abgelaufen

Zuständige Stelle

Bauherren von Kleinkläranlagen wenden sich zur Beratung an ihren zuständigen Aufgabenträger (ZWAV). Der ZWAV nimmt die Interessensbekundung, bzw. den Antrag des Bauherren nach Fertigstellung der Baumaßnahme entgegen und leitet ihn als Sammelantrag an die Sächsische Aufbaubank – Förderbank – (SAB) weiter.

Voraussetzungen

Antragsberechtigt sind

  • Bauherren von Kleinkläranlagen, die nicht Bestandteil der öffentlichen Abwasseranlagen sind.
  • Aufgabenträger der öffentlichen Abwasserbeseitigung für ihre in Verbindung mit der Förderung erbrachten Organisations- und Beratungsleistungen.

Zuwendungsvoraussetzungen

Der ZWAV hat nicht öffentlich zu entsorgende Gebiete im Rahmen des Abwasserbeseitigungskonzeptes ausgewiesen.
Der ZWAV bestätigt Ihnen, dass Ihr Grundstück nicht an die öffentliche Abwasserentsorgung angeschlossen wird.
Es liegt eine wasserrechtliche Erlaubnis oder ein Einleitungsvertrag für die Kleinkläranlage vor.
Der ZWAV hat den vorzeitigen förderunschädlichen Baubeginn bei der SAB als Bewilligungsbehörde beantragt, und die Zustimmung der SAB liegt hierzu vor.

Verfahrensablauf

Bauherren privater Kleinkläranlagen reichen ihre Interessensbekundung bzw. ihren Antrag beim zuständigen Aufgabenträger ein, welcher die Einzelaufträge zusammenfasst und an die SAB weiterleitet.

Erforderliche Unterlagen (sind vollständig ausgefüllt beim ZWAV einzureichen)

  • Vor Baubeginn
    • Interessenbekundung
    • die datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung
  • Nach Fertigstellung der Kläranlage
    • Antrag auf Gewährung und Auszahlung einer Zuwendung
  • Rechnungen und Zahlungsnachweise
  • Abnahmeprotokoll mit Dichtheitsprüfung der Kleinkläranlage und Rohrleitungen durch den ZWAV
  • Liste der an die Kleinkläranlage angeschlossenen Grundstücke, falls mehr als ein Grundstück angeschlossen ist.
  • Wartungsvertrag
  • Wasserrechtliche Erlaubnis bzw. Einleitungsvertrag

Frist / Dauer

Eine Zuwendung wird grundsätzlich nur gewährt, wenn die Maßnahme noch nicht begonnen worden ist. Als Maßnahmebeginn ist grundsätzlich der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- und Leistungsvertrages zu werten. In begründeten Fällen kann dem vorzeitigen förderunschädlichen Maßnahmebeginn auch rückwirkend bis längstens zum 1. Januar 2006 zugestimmt werden.

Kosten

Bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – fallen keine zusätzlichen Kosten bzw. Gebühren an.

→Information:
Förderung von Kläranlagen in Thüringen

Förderprogramme Förderung von Kleinkläranlagen KKA

Förderung von Kläranlagen in Sachsen

Umwelt im Detail
KKA Förderung
Sanierung von Kleinklaeranlagen Pdf

Förderung von Kläranlagen in Rheinland-Pfalz

Förderrichtlinie WWV (Seite 29)

Förderung von Kläranlagen in Mecklenburg Vorpommern

Förderfibel/ Verbesserung der regionalen Infrastruktur Ver- und Entsorgungsinfrastruktur

Förderung von Kläranlagen in Sachsen-Anhalt

modernisieren und umrüsten von Kläranlagen

Förderung von privaten Kleinkläranlagen
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