Festbett Kläranlagen die Kläranlagen Biologie

Grundsätzlich besteht eine Festbett – Kläranlage aus verschiedenen Behandlungsstufen, die in unterschiedlichen Behältern, bzw. Kammern eines Behälters untergebracht sind. Die Kläranlagen Biologie arbeitet nach dem Verfahren des getauchten Festbetts.

Die ClearFox® Festbett Kläranlage

Der ClearFox Festbettreaktor ist eine robuste, einfach handhabbare Lösungen für komplexe Anwendungsfälle. Bisher war es notwendig bei zeitlich und inhaltlich variierendem Abwasseranfall die Steuerparameter wie Schlammgehalt (über die Trockensubstanzmessung TS) ständig aufwendig zu messen um den Betrieb optimieren zu können. Die Kläranlagen Biologie soll sich vielmehr in einem weiten Bereich selbst regeln und durch einfache Stellgrößen einstellbar sein. Dies ist nur bei einer Kläranlagen Biologie mit fest verbauten Aufwuchsträgern, also einem Festbett, möglich, da hier die Beschaffenheit und die Menge des untergetauchten Schlammes von untergeordneter Bedeutung ist.

Kläranlagen Funktion – Der Festbettreaktor

Um die Kläranlagen Biologie nicht überdimensionieren zu müssen wird eine gleichmässige Beschickung (Abpufferung) im 24 h Ausgleich speziell bei Kläranlagen mit stoßweiser Beschickung, ausgeführt.

Abwässer aus der Küche werden bei Gastrobetrieben separat erfasst und über einen Fettabscheider oder anderen technisch geeigneten Anlagen (z.B. über eine Flotation) geleitet.

Über den Zulaufkanal gelangt das Abwasser in den ersten Behälter, die Vorklärung der Kläranlage.

Dieser beinhaltet den rechnerisch ersten Teil der Kläranlagen Vorklärung. Der folgende zweite Behälter beinhaltet die restliche Vorklärung und den erforderlichen Pufferraum. Dieser fängt hydraulische Schwankungen ab. Die Anordnung Vorklärung und Puffer erfolgt übereinander oder nacheinander. Der Schlammspeicher kann separat angeordnet oder in der Vorklärung mit integriert sein.

Eine Beschickungspumpe (Druckluft oder elektrisch betrieben) beschickt gleichmäßig (24 h Ausgleich) die Kläranlagen Biologie. So ist sichergestellt, dass bei späteren unterschiedlichen Belastungen immer der günstigste Betriebspunkt eingestellt werden kann.

Bei Standard Festbett Kläranlagen erfolgt die Beschickung im Freispiegel, hier ist keine Pufferpumpe vorhanden.

Schema einer Festbett Kläranlage

Der erste Behälter der Kläranlage beinhaltet den ersten Teil der Vorklärung der Kläranlage. Der zweite Behälter stellt die restliche Vorklärung und den erforderlichen Pufferraum. Der Schlammspeicher kann separat angeordnet werden.

Auf dem Festbett bildet sich der biologische Rasen

Nach der Einarbeitungszeit bildet sich auf dem Festbett ein sehr robuster und fest aufwachsender biologischer Rasen, eine Ansiedlung von Mikroorganismen. Durch ihn werden die im Abwasser enthaltenen organischen Schmutzstoffe in absetzbare und mineralische Stoffe umgewandelt. Das bewirken hauptsächlich luftliebende Organismen. Durch das unter dem Festbett angebrachte Belüftungssystem werden die Organismen mit ausreichend Luft versorgt. Weiterhin verursacht die aufsteigende Luft eine Strömung, welche aufgrund der Geometrie des eingebrachten Festbetts zu einer völligen (horizontal und vertikal) Durchmischung des Beckeninhalts führt (Charakteristik eines völlig durchmischten Zylinders).

Nach dem Festbettreaktor fließt das Abwasser im Freispiegel in die Nachklärung, wo sich Sekundärschlamm und Überstandswasser trennen.

Die Schlammrücklaufleitung kann optional für eine Denitrifikation genutzt werden. Der gebildete Schlamm kann sich im Nachklärbecken absetzen und wird mittels einer Tauchmotorpumpe oder eines Drucklufthebers (Sekundärpumpe) in den Schlammspeicher oder die Vorklärung zurückbefördert.

Spezielles Festbett – Aufwuchsträgermaterial

Festbettreaktor

Das aus UV-stabilisiertem Polyethylen produzierte Festbetträgermaterial hat keine toxische oder chemisch-physikalische Wirkung auf den biologischen Reinigungsprozess. Das Festbett besteht aus Netzrohren, die an den Kopfenden verbunden sind. Durch die netzartige Struktur kann das Material sehr gut durchmischt werden.

Das Festbett besteht aus UV-stabilisiertem Polyethylen, welches nicht porös, nicht auspressbar und in absehbaren Zeiträumen nicht biologisch abbaubar ist. Es hat eine spezifische Oberfläche (je nach Anlagentyp) von 100-200 m2/ m3. Es hat keine toxische oder erkennbare chemisch-physikalische Wirkung auf den biologischen Abbauprozess. Das Festbett besteht aus in senkrechter Richtung durchgehenden, röhrenartigen, seitlich durchlässigen und stabilen Einzelelementen (Netzrohre), die an den Kopfenden einzeln miteinander verschweißt sind und quaderförmige Blöcke bilden. Durch die netzartige Struktur kann das Material auch horizontal durchmischt werden.

Wegen der geringen Einbauhöhe muss die Anordnung der Rohre im Blockverbund eine dreidimensionale Durchströmung des Festbettmaterials sicherstellen. Für das gesamte Festbett ist eine ausreichende Stabilität und Steifigkeit gegenüber statischen und dynamischen Belastungen sichergestellt. Die einzelnen Blöcke sind durch geeignete Trage-, Abstands- und Niederhaltekonstruktionen im Becken fixiert.

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