Förderung von vollbiologischen Kleinkläranlagen in Thüringen

Kleinkläranlagen Förderung

Sind auch sie, wie viele andere Familien in Thüringen auch, davon betroffen das Ihr privater Haushalt nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen ist? Dann müssen Sie Ihr Abwasser in eine Klärgrube leiten. Auch in Thüringen wird die EU Wasserrahmenrichtlinie von den zuständigen Behörden umgesetzt und vollbiologische Kleinkläranlagen sind gefordert. Daher muss jede Klärgrube, egal ob 3-Kammer Klärgrube, alte DDR Klärgrube, Sammelgrube etc. auf den neuesten technischen Stand gebracht werden. Dies kann durch einen Neubau einer vollbiologischen Kleinkläranlage oder auch durch die Nachrüstung der bestehenden Abwassersammelgrube geschehen.

Um eine mögliche Förderung zu bekommen informieren Sie sich bitte rechtzeitig bei uns oder Ihrem Zweckverband bzw. Ihrer Gemeinde. Vor der Installation und Inbetriebnahme der Kleinkläranlage sollte auch der Bestand inspiziert werden. Grundsätzlich werden Abnahmen an der offenen Baugrube durchgeführt.

Zuerst sollten Sie aber in Erfahrung bringen welche Ablaufklasse für Ihr Grundstück von dem zuständigen Abwasserzweckverband oder der unteren Wasserbehörde vorgeschrieben ist.
Neben der Ablaufklasse ist auch die Anschlussgröße, also der Einwohnergleichwert, entscheidend.

Dann sollte man bei der Anschaffung einer Kleinkläranlage neben dem Anschaffungspreis auch die laufenden Kosten verschiedener Hersteller und Kleinkläranlagen vergleichen.
Unsere stromlose Kleinkläranlage ClearFox nature ist die kostengünstigste Möglichkeit auf lange Sicht hinaus das Abwasser vollbiologisch zu reinigen. Neben ihrer hervorragenden Unter/ wie Überlast Eigenschaften sparen Sie sich nicht nur über Jahre unkalkulierbare Energie und Stromrechnungen. Weiterhin sind faktisch keine Verschleißteile in der Anlage, die dann im Verlauf von Wartungen getauscht werden müssten. Dies kann einige Tausend Euro im Verlauf der gesamten Einsatzdauer der Anlage ausmachen. Sehen Sie sich hierzu den Kleinkläranlagen Kostenvergleich an.

Warum also für eine stromführende Kleinkläranlage Geld ausgeben wenn es mit einer stromlosen einfach aufgebauten Kleinkläranlage günstiger funktioniert?

Sie benötigen eine andere Ablaufklasse?

Wollen lieber bei den Anschaffungskosten sparen?

Nehmen dafür aber gerne die Kleinkläranlage mit den besten Ablaufwerten Europas?

Hier geht es zur biologischen Einkammer SBR Kleinkläranlage QuickONE+

Garantieleistungen von ClearFox

Wenn Sie wissen was Kleinkläranlagen kosten, dann sind Sie sich sicher dass Sie diese Kosten nur einmal stemmen möchten. Entscheiden Sie sich für die Kleinkläranlagen eines deutschen mittelständischen Unternehmens bei dem jeder Behälter händisch untersucht und geprüft wird.

Vollbiologische Kleinkläranlagen von ClearFox werden in hochwertigen Polyethylen Behältern verbaut. Dieser Werkstoff besticht neben seiner Korrosionsbeständigkeit nicht zuletzt dank seines geringen Gewichts von maximal 170 Kg je Einzelbehälter durch eine sehr gute Handhabung.

Wir geben Ihnen eine Garantie von 25 Jahren auf die Behälter und 15 Jahre auf alle unsere Einbauteile der ClearFox nature, sowie auch die biologischen Aufwuchsträger. Die Behälter sind mittels Edelstahlrahmen zusätzlich ausgesteift und sind auch bei ungünstigen Einbauverhältnissen geeignet. Bitte beachten Sie hierzu unsere Einbauanleitung für Kleinkläranlagen und unsere AGB’s.

Alles aus eigener Tasche bezahlen? Oder gibt es eine Förderung für Kleinkläranlagen vom Freistaat Thüringen?

In Thüringen gibt es noch staatliche Fördermittel. Diese können zum Beispiel bei dem Neubau einer Hauskläranlage, aber auch bei der Nachrüstung bestehender Klärgruben abgerufen werden. Wenn Sie gerne diese Förderung in Anspruch nehmen möchten, aber nicht wissen wie, wenden Sie sich doch einfach an unsere erfahrene und freundliche Mitarbeiter. Diese helfen Ihnen gerne kompetent und kostenlos weiter.

Grube Geld sparen

Herrscht ein Anschlusszwang, oder kann ich selber entscheiden ob ich an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen werden will?

Grundsätzlich ist der Anschlusszwang ein Zwang bei dem Abwasser in einen Städtischen Abwasserkanal eingeleitet werden muss. In besonderen Fällen kann aber auch davon abgesehen werden.

Ein Beispiel wäre:

Wenn die Kosten eines Kanalanschlusses wesentlich höher als die Errichtung einer Kleinkläranlage sind.

Solche Fälle müssen aber im Einzelfall geklärt werden und meistens haben diese wenig Aussicht auf Erfolg, sodass man dem Anschlusszwang nicht entgehen kann. Leider sind immer noch Entscheidungsträger und sogenannte Sachverständige, nicht darüber informiert das eine Kleinkläranlage auch als dauerhafte Abwasserentsorgung gilt und nicht mehr nur als Übergangslösung gesehen werden kann. Dies wurde bereits im Jahr 2003 so festgelegt.

Eine erteilte Einleitgenehmigung schützt vor dem Anschlusszwang. In diesen Fall kann man eine Kleinkläranlage für mindestens 15 Jahre betreiben und somit herrscht ein „Schutz vor dem Anschlusszwang“. Jedoch gilt es zu Bedenken dass dieser Schutz nach den 15 Jahren gegebenen Falls nicht verlängert wird. Sollte die betreffende Gemeinde die Satzung für die Abwasserentsorgungspflicht ändern, kann es einen neu entstandenen Anschlusszwang geben.

Anschlusszwang von Gruben

Leider gibt es auch Fälle in denen ein Abwasserkanal geplant ist, aber noch nicht existiert. In diesen Fällen kann es sein das eine Kleinkläranlage errichtet werdenmuss. Wenn später aber ein Kanal gebaut wird, tritt wiederum der Anschlusszwang in Kraft. In dieser Situation kann die installierte Grube nur stillgelegt werden, da eine Demontage ist in der Regel zu kostspielig ist. Vollkommen nutzlos ist der Behälter jedoch nicht, da er noch als Regenwasserzisterne genutzt werden kann.

Bei dem Thema Anschlusszwang müsste die Politik umdenken, um zu bürgernahen Lösungen zu kommen. Wenn man den Aspekt betrachtet das die Sanierung der Deutschen Abwasserkanäle mehr als 120 Milliarden kosten würden, wären sicherlich dezentrale Abwasserlösungen ein Ansatzpunkt über den es nachzudenken gilt. Leider hat sich allerdings die Zuverlässigkeit von Kleinkläranlagen in bestimmten Entscheidungsebenen noch nicht herumgesprochen.

Man geht zum Beispiel davon aus, dass eine Kleinkläranlage nach 15 Jahren komplett erneuert werden muss.

Das ist natürlich eine Komplett überholte Vorstellung. Für einige Gruben aus Beton mag dieses zutreffen, doch nicht für Klärgruben aus Kunststoff,  denn bei Kunststoffanlagen ist ein Lebensende nicht abzusehen.

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